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Kirche und Missbrauch … – My little dark world – oder: Lieb ist anders !!!

Eigentlich wollte ich heute nur leichte Blogs posten, denn das Wetter ist grandios, die Laune super und überhaupt ist das Leben an sich einfach nur schön. Doch auf meinem Weg in die Mailbox stieß ich über folgende Nachricht:

Melbourne (apn) Der australische Erzbischof Denis Hart hat um Vergebung für Fälle sexuellen Missbrauchs durch Priester auf dem fünften Kontinent gebeten. «Die Geißel des sexuellen Missbrauchs verursacht weiterhin großes Leid und in vielen Fällen eine Glaubenskrise unter den Katholiken», heißt es in einem Hirtenbrief, den der Erzbischof des Staates Victoria im Süden Australiens am Sonntag veröffentlichte. «Ich bringe meine tiefe Besorgnis zum Ausdruck und biete allen Opfern, die den Schmerz und die Demütigung sexuellen Missbrauchs erfahren haben, sowie ihren Familien eine Entschuldigung an.» Die katholische Kirche in Australien wurde bereits in den 90er Jahren von einem Missbrauchsskandal erschüttert. Mehr als 100 Priester wurden damals beschuldigt.

http://de.news.yahoo.com/1/20100704/twl-australischer-erzbischof-bittet-um-v-aa48a9e.html

Und diese bringt mich wirklich dazu an die Decke zu gehen und meine “guten Manieren” einfach zu vergessen.

Ich möchte mich schon einmal im Vorfeld bei allen – reinen und aufrichtigen ! – Christen entschuldigen, denn das, was ich jetzt sage, ist weder nett ihrem Gott gegenüber oder sonst dergleichen.
Wer diese Worte nicht lesen will, der sollte jetzt aus diesem Blog aussteigen!

Mir ist gerade scheißegal, ob es sich dieses Mal um den “5. Kontinent” dreht, denn dieser steht in Sachen “Missbrauch in der Kirche” den anderen Kontinenten in nichts nach.
Vergewaltigung und Missbrauch – und dabei ist es egal, ob Mann, Frau, Knabe oder Mädchen – ist so schon schlimm genug und doch kommt es in keinem einzigen Bereich des Lebens zu so vielen Fällen wie in der katholischen Kirche. Statt die Männer Gottes hinter verschlossene Riegel zu bringen, wird geleugnet und abgestritten und so den Opfern noch einmal eine Klatsche ins Gesicht verpasst.
Warum gibt man nicht einfach eine Anzeige auf, in der steht: “Suchen sie als Pädophiler den idealen Job? Dann kommen sie und prädigen in unseren Reihen von Nächstenliebe, denn diese nehmen wir hier SEHR GENAU!”
Man hat mehr Angst um einen Glauben als um die Opfer.
Man fürchtet mehr, das Gesicht zu verlieren als dass man bereit ist, den Opfern zu helfen!

“Ich bitte um Entschuldigung.” – Und damit ist das getan? Das wars?

*ironisch lach*

Wobei, es passt ins Bild, oder nicht?

Erst nimmt man sich mit Gewalt der Menschen an, die schon andere Götter haben, überschreibt die Geschichte anderer Götter mit der eigenen, mordet, foltert, kreuzigt und dann nimmt man sich einfach weiter, was man will – immer und immer wieder.

Der christliche Gott soll der größte und einzige hier auf Erden sein?

Dazu kann ich nur eines sagen: Er ist ein Feigling! Ein Idiot! Ein Nichts! Denn wie es aussieht, schützt er all jene, die sündigen und lässt jene, die auf ihn bauen, die ihm vertrauen, in Stich.
Wäre ICH dieser Gott und all das würde in MEINEM Namen passieren, bei Hekate, ich würde ihnen Qualen aufbürden, bei denen sie sich noch wünschen würden in die Hölle zu kommen, denn die wäre gegen MEINE Strafen das reinste Paradies.

Aber ich bin leider nicht in der Situation zu strafen.

Doch ich verspreche, sollte mir jemals jemand dieser Kreaturen über den Weg laufen, ich werde nicht zögern, sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Was auch immer dies dann sein wird.

Im Gegensatz zur christlichen Kirche ist mir ein geklauter Glaube nämlich tausendmal weniger wert als ein Menschenleben, welches fortan in den meisten Fällen nach so einer Tat nur noch ein “Dasein” fristet und kein Leben mehr führt …

Kirche und Missbrauch … – My little dark world – oder: Lieb ist anders !!!

Missbrauchskommission in Belgien tritt zurück | RP ONLINE

 

Missbrauchskommission in Belgien tritt zurück

VON ANJA INGENRIETH – zuletzt aktualisiert: 29.06.2010 – 02:30

Die Szene hätte aus einem Hollywood-Thriller stammen können: Belgische Missbrauchs-Ermittler stürmten vergangene Woche in die Vollversammlung der Bischöfe im Palast des Erzbistums Brüssel-Mechelen. Sie hielten die Geistlichen neun Stunden fest, verhörten sie, beschlagnahmten Handys, Computer und vertrauliche Unterlagen. Schließlich bohrten die Beamten sogar die Sarkophage von zwei Kardinälen in der Krypta der Sint-Rombouts-Kathedrale auf, um darin mit Kameras nach belastendem Material über Kindesmissbrauchsfälle zu suchen.

Die Razzia führt jetzt zu einer bespiellosen Konfrontation zwischen der katholischen Kirche und den belgischen Behörden. Der Vatikan betrachtet das Vorgehen als "sehr schwerwiegend". Erzbischof Dominique Mamberti bestellte den belgischen Botschafter Charles Ghislain ein. Gerechtigkeit müsse hergestellt werden – aber im Respekt vor der Kirche, mahnte Papst Benedikt XVI. in einer Solidaritätserklärung an die Bischöfe Belgiens. Die denken nun über eine Klage nach. Zudem trat gestern die von der Kirche eingesetzte Kommission zur Untersuchung von Kindesmissbrauch durch Kirchenmitarbeiter zurück. Die Begründung: Das Vertrauen zwischen Kirche und Justiz sei zerstört. Denn die Ermittler beschlagnahmten fast 500 vertrauliche Opfer-Akten. Viele der Betroffenen hatten sich der unabhängigen Kommission um den renommierten Kinderpsychiater Peter Adriaenssens nur unter der Bedingung strikter Vertraulichkeit offenbart.

Nun liegen ihre Akten als mögliches Beweismaterial bei der Staatsanwaltschaft. Die begründet ihr Vorgehen damit, dass es Hinweise auf Unterschlagung von Beweismaterial durch die Kirche gegeben habe. Erst vor einem Monat war der Bischof von Brügge, Roger Vangheluwe (74), zurückgetreten. Er hatte eingeräumt, vor 25 Jahren einen Jungen missbraucht zu haben. Seither sind Hunderte Anzeigen in Belgien eingegangen.

Quelle: Rheinische Post

Missbrauchskommission in Belgien tritt zurück | RP ONLINE

Vorbestrafter Priester missbraucht erneut Ministrant

Nürnberg (RPO). Ein Pädophilie-Skandal erschüttert das Bistum Regensburg: Ein bereits wegen sexuellen Missbrauchs vorbestrafter katholischer Priester wurde festgenommen, weil er sich erneut an einem Messdiener vergangen haben soll.

Wie die Nürnberger Justizpressestelle am Freitag mitteilte, soll der 39-Jährige den Jungen in den Jahren 2003 bis 2006 missbraucht haben.

Der Geistliche wurde demnach wegen Fluchtgefahr am Donnerstag festgenommen. Auf die Spur kamen die Ermittler ihm durch einen Hinweis aus der Bevölkerung. Die Deutsche Bischofskonferenz erklärte, mit dem Fall werde sich der Vatikan befassen.

Der Geistliche hatte bereits vor acht Jahren in Niederbayern zwei damals neun und zwölf Jahre alte Jungen missbraucht. Weil er sich anschließend einer Therapie unterzogen hatte, setzte ihn das Bistum Regensburg wieder als Gemeindeseelsorger ein. Die Vorgeschichte des Mannes war allerdings erst im Juli bekannt geworden.

Das Bistum setzte sich dabei offensiv für den Geistlichen ein und warb um eine neue Chance für diesen. Nach der dennoch einsetzenden Kritik starteten die Messdiener im Ort eine Unterschriftenaktion zugunsten des Geistlichen.

Nach dem Bekanntwerden des Falls suspendierte das von Bischof Gerhard Ludwig Müller geleitete Bistum noch am Freitag den Geistlichen. “Wir sind schockiert. Trotz gegenteiliger, früherer Erklärungen scheint etwas vorgefallen zu sein, das jetzt zur Verhaftung geführt hat”, erklärte die Bistumspressestelle. Den “möglichen Betroffenen” gelte das tiefste Bedauern. “Ihnen werden menschliche, therapeutische und pastorale Hilfen angeboten werden.”

Mit dem erneuten Einsetzen des Mannes in der Arbeit mit Messdienern hatte das Bistum allerdings selbst gegen die Leitlinien der Bischofskonferenz verstoßen. In dem Papier heißt es zum Umgang der katholischen Kirche mit vorbestraften Pädophilen: “Nach Verbüßung seiner Strafe werden dem Täter keine Aufgaben mehr übertragen, die ihn in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen bringen.”

Außerdem heißt es darin, dass die Öffentlichkeit angemessen informiert werde. In Riethofen wusste allerdings nicht mal der Pfarrgemeinderat von der Vorgeschichte. Das Bistum wollte sich zu den Verstößen nicht äußern und erklärte lediglich, “selbstverständlich” werde sich nach den Leitlinien gerichtet.

Wie die Sprecherin der Deutschen Bischofskonferenz, Martina Höhns, sagte, gibt es keine Zuständigkeit der Bischofskonferenz für den Fall. Sie erinnerte daran, dass der verstorbene Papst Johannes Paul II. “null Toleranz” für den Umgang mit pädophilen Priestern vorgegeben habe. Mit dem Regensburger Fall werde sich der Vatikan befassen müssen.

Quelle: afp

Kirchensteuer schützt Arbeitsplätze

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller ist den Lesern von Duckhome ja bereits ein alter Bekannter. So ermöglicht er dem Pfarrer von Riekofen den erneuten Kindesmissbrauch und auch wenn er damit direkt gegen Kirchenrecht und jedes Menschenrecht verstieß, ist er immer noch geachtetes Mitglied der katholischen Kirche für Kindesmissbrauch und Menschenverachtung.

Ratzinger hat seinen Rücktritt nie verlangt und auch die deutsche Bischofskonferenz hat sich nie wirklich von ihm distanziert, was heißt, dass der Missbrauch von Kindern in der katholischen Denkschule ein Kavaliersdelikt ist, dass man Pfarrern gern einräumt. Wenn dann auch noch so ein Bischof politische Aussagen im Namen der Kirche machen darf, dann zeigt das, wie dumm und heruntergekommen sein Verein ist.

Passau/Regensburg (ddp-bay). Bei einer Abkehr vom bisherigen Kirchensteuersystem wären nach Einschätzung des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller Hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland bedroht. Das System biete weitreichende «Möglichkeiten für das Wirken der Kirche in Deutschland und für die Hilfe in anderen, gerade den armen Ländern», sagte der Bischof der «Passauer Neuen Presse» (Samstagausgabe).

Mit Blick auf die Konsequenzen eines Ausstiegs aus dem Kirchensteuersystem betonte Müller: «Bisher hat noch niemand zeigen können, wie er die unweigerliche Schließung von kirchlichen Einrichtungen und Hilfeleistungen, den Verlust von Hunderttausenden von Arbeitsplätzen und den Schaden für die Gesamtgesellschaft verantworten könnte.» Nur dank der Steuereinnahmen könne die Kirche «ihre Aufgaben erfüllen, die nicht nur ihren eigenen Mitgliedern, sondern in weitestem Maße der gesamten Bevölkerung zugute kommen, vor allem in den Bildungs- und Sozialeinrichtungen».

Natürlich wird andersherum ein Schuh daraus. Die Kirchen haben mit ihren Bekenntnisschulen ein System geschaffen, dass automatisch andere Religionen und Freidenker verhindert. Dadurch werden Kinder bereits im Grundschulalter zu langen Schulwegen gezwungen, weil die Pfaffen sich ihr Missbrauchsmaterial ja nicht verwässern lassen wollen und auch Angst haben, dass andere Kinder sich nicht so leicht verführen lassen oder gar die Eltern einschalten.

Diese Schulen werden voll staatlich bezahlt. Das gleiche gilt auch für Kindergärten. Auch bei Altenheimen und Krankenhäusern wird nicht die Kirchensteuer eingesetzt, sondern die Mittel der Steuerzahler. So wie Bischof Müller die Kinder nicht vor Missbrauch schützen will, lügt er jetzt die Öffentlichkeit an.

Die Kirchensteuergelder werden noch nicht einmal für die Bezahlung der Pfarrer ausgegeben. In Bayern gab der Staat im Jahr 2001 knapp 86 Mio für die Bezahlung von Klerikern aus. Dabei schlagen die Bischöfe die in ganz Deutschland vom Staat nach B6 mit 7.885 Euro und ab Erzbischof nach B10 mit 10.880 Euro bezahlt werden natürlich gehörig zu Buche. Aber auch ein Pfarrer ist mit A14 und 4.777 Euro in der Endstufe nicht wirklich schlecht bezahlt, zumal noch freie Kost und Logis sowie die Pfarrköchin dazukommt.

Aber selbst wenn der Wegfall der Kirchensteuer, sogenannte Verkündigungstellen wegfallen ließe, wäre das doch nur ein Gewinn für Deutschland. Die Kirche will die Menschen unter die Regeln eines Gottes zwingen, der nur den Interessen der Verkünder entspricht, die aus dieser Verkündigung einen Vorteil hat. Es wird auch keine reale Hilfe im Hier und Jetzt angeboten, wenn man mal von der Verteilung von Kleiderspenden absieht.

Die Kirchen verschieben alle Ziele und Wunscherfüllungen in ein Jenseits. Das ist ein vorteilhafter Geschäftstrick. Von dort kommen keine Reklamationen. Natürlich fürchtet Bischof Müller die Abschaffung der Kirchensteuer. Für ihn wäre sie ein Verlust an Pfründe. Für die Menschen in Deutschland würde sich nichts ändern. Deshalb Kirchensteuer abschaffen und die Kirche als gewinnorientiertes Untenehmern, dass sie in Wirklichkeit ja ist, hart besteuern. Keine Zuschüsse für gar nichts mehr.

Der Staat ist der bessere Lehrer und Altenpfleger als die Kirche. Der demokratische Staat ist überhaupt immer besser als die undemokratische Kirche.

Kirche bittet Heimkinder um Vergebung

Prügel, seelische Gewalt und Missbrauch waren an der Tagesordnung. Als eine der ersten hat sich die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers bei misshandelten Heimkinder entschuldigt.
 
Es sei beschämend, dass in den 50er- und 60er-Jahren der christliche Anspruch von der Wirklichkeit nicht gedeckt wurde, hieß es am Rande einer Tagung zur Aufarbeitung der Schicksale misshandelter Heimkinder am Mittwoch in Hannover. Die Betroffenen sollten therapeutisch und seelsorgerisch begleitet werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Nach Angaben der SPD-Landtagsfraktion waren allein in Niedersachsen etwa 50 000 Kinder betroffen. Bundesweit waren es bis zu einer Million.
Drastische Kunst erinnert an das Schicksal der Heimkinder

Drastische Kunst erinnert an das Schicksal der Heimkinder

Würde nachhaltig verletzt

Betroffene kamen bei der Tagung ebenso zu Wort wie Podiumsteilnehmer aus Politik und Kirche. Heimkinder aus den 50er-Jahren hatten zuvor von verheerenden Zuständen berichtet: „Prügel mit Lederriemen, Gummischläuchen oder Stöcken gezielt ins Gesicht. Der Zwang, Erbrochenes aufzuessen – wir bekamen so lange nichts zu essen, bis wir das Erbrochene nicht komplett aufgegessen hatten.“

„Es ist schweres Unrecht passiert. Wir wollen gemeinsam mit den Betroffenen die Situation in den Heimen aufarbeiten“, sagte Diakonie-Direktor Christoph Künkel. Die evangelische Kirche räumte ein, dass es in den Kinderheimen häufig zu Gewaltanwendungen kam, oft massiver psychischer Druck herrschte und die Kinder nicht individuell gefördert wurden. „Dadurch ist die Würde der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen oft nachhaltig verletzt und ihr Leben beschädigt worden“, heißt es in der von Landesbischöfin Margot Käßmann und Künkel unterzeichneten Erklärung.
Die Zustände werden mittlerweile bundesweit thematisiert. In Niedersachsen bemühen sich unter anderem die Diakonie und das Sozialministerium um Aufklärung. Ein Gesprächskreis soll bis Ende 2010 Ergebnisse vorlegen.